Ich wollte das neue Jahr gebührend einläuten und zog darum am 1.1.11 folgenden Wein auf:
In der Nase zeigt sich die typische Pinot-Aromatik. Im Mund sehr burgundisch mit viel Himbeeren, würzig, mineralisch und viel Schmelz. Das Holz ist noch etwas zu stark spürbar, wird sich mit entsprechender Reife aber einfügen. Der Abgang ist lang mit roten Früchten und viel Extrakt. Leider wird der Wein von einer sehr präsenten Säure dominiert, die dahinter vorhandene Klasse ist aber spürbar. Im Moment ist darum nur Potentialtrinken angesagt mit der Hoffnung, dass da in einigen Jahren noch einiges kommt.
89++/100 Punkte. Trinken ab 2012 bis ?
89++/100 Punkte. Trinken ab 2012 bis ?
Fazit
Da dies meine erste und vorerst leider auch meine letzte Flasche Studach war (da Einzelflasche) und ich mich noch nicht so lange mit Pinots beschäftige, kann ich die weitere Entwicklung des Weines nicht so gut beurteilen. Wenn sich aber das Holz und die Säure mit genug Reife einfügen wird das ein Spitzen-Pinot der die 90 Punkte Hürde locker hinter sich lässt. Ich werde darum versuchen vom 2007er noch eine oder zwei Flaschen zu ergattern um die Entwicklung des Weines weiter zu verfolgen.
Der Stil des Weines ist ganz anders als z.B. die Barrique-Pinots von Fromm oder Hansruedi Adank. Diese Weine machen mir in jeder Phase ihres lebens Spass. Den Studach würde ich blind wohl ins Burgund stellen, was ja auch der Philosophie des Winzers entspricht. Welcher Stil mir nun eher zuspricht kann ich noch nicht beantworten. Dafür muss ich zuerst einen gereiften Studach ins Glas bekommen.
Der Stil des Weines ist ganz anders als z.B. die Barrique-Pinots von Fromm oder Hansruedi Adank. Diese Weine machen mir in jeder Phase ihres lebens Spass. Den Studach würde ich blind wohl ins Burgund stellen, was ja auch der Philosophie des Winzers entspricht. Welcher Stil mir nun eher zuspricht kann ich noch nicht beantworten. Dafür muss ich zuerst einen gereiften Studach ins Glas bekommen.

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